Playing from the Heart

Evelyn Glennie: Verena Saake
Mutter/Arzthelferin/Berufsberaterin/Mrs. Rachlin: Jule Kracht
Vater/Redakteur: Uwe Topmann
Roger/Lehrer/Reporter/Arzt II: Timo Senff
Colin/ArztI/Fotograf: Jan Single

Charles Way: Playing from the Heart (ab 12 Jahren)

Inszenierung: Annette Dorothea Weber
Ausstattung: Janina Mendroch
Dramaturgie: Stefanie Jerg
Musik: Coordt Linke/Ellen Mayer


Evelyn hat einen großen Traum: Sie will Musikerin werden. Doch im Alter von zwölf Jahren diagnostizieren ihr die Ärzte weitgehende Gehörlosigkeit. Evelyn aber fühlt sich nicht taub. Sie hört weiterhin: Unbewusst hat sie die Entdeckung gemacht, dass Klänge auch gefühlt werden können. Sie lernt, ihren eigenen Körper als Resonanzraum zu nutzen, und vermag über ihr Fühlen und ihren Tastsinn die verschiedenen Töne und Klänge voneinander zu unterscheiden. Als sie auf eine Schule für Gehörlose geschickt werden soll, weigert sie sich, da sie nicht auf den Musikunterricht verzichten möchte. Trotz ihrer Gehörlosigkeit ist Musik nach wie vor ihr großer Traum: Sie will Percussionistin werden. Mit eisernem Willen und allen Zweifeln zum Trotz übt sie so unablässig, dass sie im Schulorchester mitspielen kann. Ihr außergewöhnliches Talent sorgt für Aufsehen, und eines Tages wird wahr, was niemand für möglich gehalten hätte: Evelyn wird zur Ausbildung als Percussionistin an der Royal Academy of Music in London aufgenommen und legt damit den Grundstein zu ihrer Karriere als Profimusikerin. Ausgehend von der Autobiographie der Weltklasse - Percussionistin Evelyn Glennie hat der englische Kinder- und Jugenddramatiker Charles Way (Auf der Suche nach Odysseus, Eye of the Storm) ein Theaterstück über die Stationen von Evelyns Kindheit bis zum Beginn ihrer Karriere als Profimusikerin geschaffen. Playing from the Heart ist eine Reise durch die Welt des Klangs und entführt den Zuschauer in ein Universum aus Geräuschen, Tönen und Stille, in dem Musik nicht nur hörbar, sondern mit vielen Sinnen erlebbar ist.